Donnerstag, 8. September 2016

Warum schaden sich die Nachdenkseiten selber

Vorab ist geschrieben, dass ich die Nachdenkseiten regelmäßig und gerne lese. Aber ein aktueller Artikel über 9/11 sägt an der Glaubwürdigkeit. Warum? Paul Schreyer ist angeblich Experte für den 9/11 Vorfall und seines Zeichens Journalist. Er ist allerdings nicht in der Lage vernünftige Quellenkritik zu üben. So nennt er zum Beispiel eine Quelle, welche behauptet dass


Eine kurze Überprüfung dieser Quelle zeigt, dass sie nicht hält was sie verspricht. Viele Wissenschaftler widersprechen den Forschern. Das Journal ist nicht Per Reviewed. Seriöse Quellen sehen anders aus. Ein wenig Recherche reicht aus, das zu erkennen, z.B. hier.
Schreyer kritisiert weiterhin, dass es keine Untersuchungen zu den Einsturzursachen gab. Allerdings wurde weitergeforscht und es gibt Modelle die gut erklären was vor sich ging. Auch das könnte man schnell herausfinden. Schreyer unterschätzt die Komplexität des Problems vollkommen. Der Untersuchungsbericht hatte eben keine 10 Jahre Zeit und jede Menge Forschungsgelder zur Verfügung, um Modelle zu entwickeln, welche das Einsturzverhalten beschreiben.
Wie jeder Verschwörungstheoretiker versteht er wenig von den physikalischen Hintergründen. Stattdessen nutzt er Sekundärquellen. Das ist auch in Ordnung, wären sie nicht selektiv ausgewählt worden. Die Frage, warum ein Gebäude nicht gerade und faktisch im freien Fall zusammenstürzen sollte erklärt Schreyer nicht.
Er verkennt die Komplexität des Versagens und hat wahrscheinlich das Bild eines Baumes im Kopf. Das World Trade Center war aber kein  Baum und bestand aus einer Gitterstruktur. Wenn ich einige Pfeiler wegnehmen, dann werden die anderen Pfeiler faktisch sofort stärker belastet. Das erwartete Kippen hingegen muss erst einmal die Rotationsträgheit überwinden. Die überbelasteten Pfeiler knicken aus und der Turm fällt auf die nächste Etage. Von dort breitet sich mit Schallgeschwindigkeit eine mechanische Spannungswelle aus. Diese zerstört oder schwächt die tragenden Elemente der unteren Etagen. Der Turm fällt in sich zusammen. Das alles ist relativ einfache Ingenieursmechanik.
Das Stahl einfach durch Reibung und Druck schmelzen kann weiß er sicher nicht. Ebensowenig wird er sich mit dem Eisen-Kohlenstoffdiagramm beschäftigt haben und den unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Phasenzustände des Eisens.
Wenn man objektiv an ein Thema geht, dann muss man recherchieren und eben auch Experten befragen, welche die offiziellen Aussagen zumindest plausibel halten. Dann sollte man das Ganze gegenüberstellen. Das alles macht Schreyer nicht und schadet in meinen Augen der kritischen Bewegung. Durch solche Beiträge sind alle anderen Beiträge eben auch fragwürdig. Auch hier fragt man sich wiae gut die Recherche war. Der Text strotzt nur so von Fehlern und nur wenige Quellen werden genannt. Die Nachdenkeiten wären gut beraten von solch einem kontroversen Thema die Finger zu lassen, oder einen Experten die Analyse durchführen zu lassen. Ein einzelner Journalist wird das nicht leisten können, wie man sieht. Fragen und Unklarheiten gäbe es dabei genug. Das die Türme gesprengt wurden ist hingegen mehr als unwahrscheinlich. Es gibt einfach kein Motiv. Bush konnte ohne jeden Beweis in den Irak marschieren. Warum also die eigene Bevölkerung töten? Wer Amerikaner kennt, weiß wie stolz sie auf sich selbst sind. Hunderte Verschwörer zu finden, welche die Bevölkerung von Gods greatest Nation töten, halte ich für nicht wahrscheinlich. Vor allem wenn man alles erklären kann, wenn man mal jemanden fragt der sich damit auskennt und vernünftige Quellenkritik durchführt.
Schreyer und das ist das fatale, macht genau das was an der INSM und allen anderen neoliberal angehauchten Gruppen vorwirft. Man wirft ein paar seriös wirkende Quellen in den Raum und konstruiert seine Wahrheit. Kritisch ist das nicht und er macht die Kritiker damit angreifbar, weil sie einfach ins Lächerliche gezogen werden können.

Chris

Kommentare:

  1. Ich lese die NDS auch regelmäßig und sehe sie als zusätzliche Lektüre zur Meinungsbildung abseits der Mainstream-Medien, gerade was Wirtschaftspolitik betrifft. Über Qualifikation der Autoren kann man natürlich streiten, aber es gilt eh das Gebot zum kritischen Hinterfragen. Daher zunächst danke für Ihre Aufklärung. Nun kenne ich Ihre Profession und persönlichen Hintergrund nicht, aber ich finde es unter der Gürtellinie, sich ein/zwei Aspekte aus diesem gesamten Text auszusuchen, welche ihrem kritischen Auge nicht standhalten und das zusammen mit dem argumentationsfreien Totschlagargument "Verschwörungstheoretiker" zu benutzen um den restlichen Text zu diskreditieren. Entweder gehen sie auf alle Argumente ein oder sie lassen es. Fakt ist doch, dass der Anschlag den USA ganz gut in den Kram gepasst hat (siehe Wesley Clarks Kommentar, der erstaunlich hellseherisch war) und den völkerrechtswidrigen Einmarsch in den Irak nach sich gezogen hat. Da ist eine kritische Reflexion der offiziellen Version geradezu geboten. Aber man sieht ja bei Daniele Ganser (, wie schnell man von gewissen Kreisen ohne eigene Argumente als VTler abgestempelt wird. Hat ja bei Kennedy mit der Magic Bullet auch funktioniert. Oder kenne ich mich nur nicht genug mit intrakorporaler Ballistik aus? Alles in allem ein ebenso schwacher Kommentar!

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    1. @VTler. Im Grunde zeigt ihre Aufregung was ich meine. Ich sage nicht das Schreyer ein Aluhut ist. Aber er argumentiert in der gleichen Richtung wie viele von diesen Leuten. Es gibt Verschwörungstheoretiker, welche Anhand irgendwelcher fadenscheiniger Quellen nachweisen können, dass die BRD nicht existiert. Diejenigen, welche die kritische Linke diskreditieren wollen, haben ein leichtes Spiel, wenn die kritische Linke widerlegte Quellen verwenden, nur um ihr Weltbild aufrechtzuerhalten.
      Sie arbeiten ähnlich. Ein Beispiel
      "Fakt ist doch, dass der Anschlag den USA ganz gut in den Kram gepasst hat"
      Das stimmt und ich kann dem nicht widersprechen. Aber die USA sind in Syrien und dem Jemen aktiv. Dafür brauchte man keinen Anschlag. Allein der Versuch hätte gereicht, um in den Krieg zu ziehen. Man hätte auch irgendetwas konstruieren können.

      Menschen finden Muster und hinterher scheint alles klar zu sein. Korrelation ist aber noch lange keine Kausalität. Das verwechseln nicht nur VTler gerne.
      D.h. wer kritisch dieses Thema aufarbeiten will, muss eine sehr gute Quellenrecherche betreiben. Schreyer scheitert an den genannten Punkten. Die Frage ist wo noch.

      "Da ist eine kritische Reflexion der offiziellen Version geradezu geboten."
      Genau da widerspreche ich überhaupt nicht. Nur hinterfrage ich weniger den Anschlag an sich, als das was daraus resultierte. Wer war der Schuldige, warum wusste man es so schnell, wurden Fehler bei der Informationsweiterleitung gemacht, wer verdiente an den Kriegen, etc.

      "Alles in allem ein ebenso schwacher Kommentar!"
      Mag sein. Gegenargumenten gegen meine zwei Punkte bringen sie leider auch nicht. Stattdessen bringen sie Kennedy. Mir geht es nicht darum was Schreyer ist, sondern wie er nach außen durch den Text wirkt.

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  2. @Daniel (bin nicht der Blogbetreiber): An sich stimme ich zu, dass der Beitrag von Chris etwas polemisch nur einzelne Aspekte kritisiert und nicht den Hauptinhalt. Der Artikel von Schreyer hat - soweit ich es nachvollziehen kann - auch durchaus positive Punkte.
    Aber insbesondere auf diesem verminten Terrain hätte Schreyer besser recherchieren müssen bzw. wenn er sich bei etwas nicht auskennt diese Aspekte ungewisser formulieren sollen. Chris schließt wegen der Kritik nicht auf die Nachdenkseiten insgesamt (ist ja eher ein negativer Ausreißer). Aber böse gesagt: den Luxus von Alphajournalisten, schlecht recherchiert einfach irgendetwas abschreiben zu können (solange die Richtung stimmt), haben die Nachdenkseiten nicht und gerade bei solchen Thema bedarf es besonderer Sorgfalt.

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  3. @Anonym: Unter diesem Gesichtspunkt mögen Sie Recht haben, aber ich kann mich nicht entsinnen, dass die Nachdenkseiten die alleinige Meinungshoheit für sich beanspruchen. Von daher wird das vermutlich wieder nur von den Kritikern im Nachhinein suggeriert werden (siehe die unsäglichen "x kennt y" QuerFrontSeiten). Ich will Herr Schreyer nicht in Schutz nehmen und würde mich auch über eine Richtigstellung freuen, aber gleiches gilt für den Autor hier.

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    1. Wie anonym schreibt geht es mir genau, um das verminte Terrain. Kein Mensch interessieren die vielleicht interessanten und kritischen Fragen, wenn der Teil schlecht recherchiert ist. Woher will man wissen, dass es beim Rest anders aussieht. Die Nachdenkseiten werden dann in die Verschwörungsecke geschoben und verlieren an Glaubwürdigkeit. Als selbsternannter Experte sollte Schreyer, meiner Ansicht nach, Quellen einordnen und offene Punkte hinterfragen. Bei der Statik der Gebäude scheitert er völlig, weil er sich eben nur (so scheint es zumindest in seinen Artikeln) auf Quellen verlässt die 9/11 kritisch hinterfragen. Sein Schlusspunkt ist, dass die offiziellen Quellen diese Fragen beantworten müssten. Vielleicht haben sie das schon.
      Es wirkt wie eine sachliche Analyse. Es ist aber sehr viel Meinung, welche durch selektive Quellen "belegt" wird, im Spiel. Genau das wird von den Nachdenkseiten immer wieder, zu Recht, der Politik vorgeworfen. Dort führt man eine private Rente ein und nutzt als Quelle einen Professor Raffelhüschen, um einen seriösen Anstrich zu haben. Kritisches Denken und Darstellen sieht meiner Ansicht nach anders aus.

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  4. Ein ganz großes Danke für die aufklärenden Hinweise!!! Aber warum so zaghaft mit der Kritik an den NachDenkSeiten (NDS)?
    Ich meine, klar, Schreyer hat ein paar interessante Fragen aufgeworfen, z. B. hinsichtlich dessen, warum und wie 9/11 untersucht wurde. Mir war allerdings schon beim Lesen klar, wohin der Beitrag am Ende laufen wird, als er mehrmals und mit Penetranz betonte, sich gegen gewisse „Einsichtigen“ zu sträuben. Es sah für mich ganz danach aus, sich bewusst zurückzunehmen, um dann das, was im Raum stand und steht, am Ende verstärkt vertreten zu können, frei nach dem Motto: „Die Türme wurden gesprengt, ich wollt's ja am Anfang selbst nicht glauben, aber die Argumente haben mich überzeugt.“ Fertig ist die Argumentation, die 1a-VT ist. Da wird einfach im Vorfeld genügend Material geliefert, um dann die eigene Version umso stärker dastehen zu lassen. Mehr noch, im Dunstkreis der Sprengungstheorie wird dann auch gleich noch Fernsteuerung der Flugzeuge mitgeliefert. Die kenne ich übrigens von Andreas von Bülow, aber das nur nebenbei. Doch wäre es da nicht angebracht, Butter bei die Fische zu geben und mal konkret zu sagen, wer denn mit welchem Motiv die Flugzeuge hätte steuern können? Das gilt sicher auch für andere Dinge, wie z. B. die geschilderten Flugmanöver. Dass es einen Masterplan gäbe oder jemand dahinterstecken könnte, das ist im Text greifbar. Das wird allerdings nicht direkt benannt, immer mit der ebenfalls greifbaren Absicht, sich im Bedarfsfalle damit rausreden zu können, nie behauptet zu haben, es gäbe einen Masterplan u. ä. Das ist VT-Strategie.
    Peinlich für die NDS, und da stimme ich Chris ausdrücklich auch zu, ist, dass in diesem Beitrag ein ähnliches Spiel betrieben wird, wie das, das an der INSM kritisiert wird. Schreyer wirft ein paar seriös wirkende Aspekte ein, wie z. B. die Sache mit den Folterverhören, die durchaus für real halte (die ich mich aber außer Standes sehe, entsprechend nachzuprüfen); das wird dann aber mit diesen Thesen um Sprengung und Funksteuerung vermengt, um die große unausgesprochene Masterthese im Hintergrund umso plausibler wirken zu lassen.
    Ehrlich gesagt droht dieser Beitrag bei mir das Fass zum Überlaufen zu bringen. Die NDS haben sich langsam in eine Richtung entwickelt, die mir mehr nach Agitation ausschaut und nicht mehr dem ursprünglichen Anliegen, eine fundierte – ich würde auch sagen: seriöse – Gegenmeinung aufzubauen, dient. Und hier stimme ich @Daniel Schulz ausdrücklich nicht zu, wenn verneint, die NDS würden „die alleinige Meinungshoheit für sich beanspruchen.“ Genau Letzteres machen die NDS zunehmend. Ich finde z. B., dass Meli Kiyak ein paar gute Punkte hinsichtlich Wagenknecht anspricht (http://www.zeit.de/kultur/2016-08/sahra-wagenknecht-linke-kiyaks-deutschstunde), aber findet sich davon mal etwas in den NDS? Kein Wort. Wer Kritik an Wagenknecht übt, der oder die kann einfach keine guten Argumente haben, ist Anti-Deutscher oder gesteuertes U-Boot. Die Hofberichterstattung der ÖR wird zwar kritisiert, wer sich aber mal das Interview mit Wagenknecht anschaut, wird feststellen, dass es die NDS beim eigenen Klientel nicht anders machen. Wagenknecht ist hier nur ein Beispiel, das ich für besonders markant halte.
    Jedenfalls ist mein Eindruck, dass es schon länger bei den NDS kriselt. Wolfgang Lieb hat mit seinem Weggang eine große Lücke hinterlassen. Nicht nur hinsichtlich der eigenen Beiträge, sondern zunehmend wird deutlich, dass er offenbar auch ein wichtiges Korrektiv war. Das fehlt nun. Obwohl ich die NDS auch immer noch häufig wegen ihrer Hinweise des Tages nutze, scheint mir die Qualität doch deutlich in den Keller zu gehen (u. a. aus den eben genannten Gründen). Den Beitrag von Schreyer sehe ich als einen besonders symbolhaften Tiefpunkt dieser Entwicklung an. Das ist SEHR schade, wenn bedacht wird, was für eine wichtige Bedeutung die NDS früher einmal hatten.

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    1. Es stimmt, dass Wolfgang Lieb schmerzlich vermisst wird. Albrecht Müller wird auch zunehmend zum Selbstdarsteller, auch da gebe ich Ihnen recht. Im Endeffekt entscheidet ja jeder selber, ob er den NDS in Zukunft noch treu bleiben will oder nicht. Glücklicherweise gibt es ja mit Glenn Greenwald oder Tilo Jung die Generation Twitter, auf die man zunehmend ausweichen kann. Zu paul Schreyer wurde ja nun alles gesagt. Ich halte Nutzer des VT-Schlagwortes immer noch für geistlose Banausen, da sie ebenso wenig über alles Bescheid wissen können, dies aber nicht geeignet darlegen können. Zu guter letzt ein paar Worte zur Kritik an Sahra Wagenknechts Aussage zur Flüchtlingspolitik: Warum genau wird das als rechte Rhetorik interpretiert? Sie heißt die Willkommenspolitik gut, wie auch anders. Asylrecht ist ein Grundrecht. Im Kern geht es um die fehlende Infrastruktur zur Aufnahme der Flüchtlinge. Man nehme nur mal Berlin als Beispiel. Wie lange wusste man, dass Menschen auf der Balkanroute vermutlich nach Deutschland unterwegs waren? Und dennoch kommt es zur heillosen Überfüllung am LAGeSo und Asylanträge werden verschleppt. Es ist angesichts solcher Missstände ihr gutes Recht, das im Namen der Flüchtlinge zu kritisieren. Das gilt ebenso für die angebliche Obergrenze, die eher so verstanden werden darf, dass jedem Flüchtling eine humane Unterbringung zu gewähren ist und nicht einfach erstmal alle durchgewunken werden und man hinterher schaut, wo noch ein Platz frei ist. Aber so weit reicht der Blick einer Frau Kiyak natürlich nicht.

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    2. Sorry, wenn ich Ihnen bzgl. Wagenknecht widerspreche. Sie sind auf die Argumente nicht eingegangen, stattdessen diffamieren sie Kiyak. Finde ich nicht Ok, zumal sie mE eine sehr gute, kritische Frage aufgeworfen hat: Warum so ein Medienprofi wie Wagenknecht, die immer "richtig" verstanden wird, genau in dem Fall missverstanden werden sollte ... Ich will über den konkreten Inhalt nicht näher diskutieren - passt hier nicht hin. Aber mir fehlt hier der kritische Blick, der ggf. auch mal kritisch gegenfragt, ob an den Vorwürfen was dran ist. Oder dass ggf. beides zutrifft, Wagenknecht fischt am rechten Rand UND Anti-Deutsche nutzen das zur Diffamierung, wird von den NDS nicht aufgegriffen. Stattdessen ist alles, was irgendwie kritisch geäußert wird schon von sich aus anti-deutsch. Dass da was dran sein könnte - Stichwort: Selbstkritik -, das wird gar nicht erst in Erwägung gezogen. Stattdessen Interviews die, wie schon beschrieben, wie die am ÖR kritisierte Hofberichterstattung wirken. Wie gesagt, Wagenknecht hier nur ein Beispiel dafür, dass die NDS extrem einseitig geworden sind.

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    3. "Aber warum so zaghaft mit der Kritik an den NachDenkSeiten (NDS)?"
      Ich kritisiere dort wo es mir ins Auge springt. Die Nachdenkseiten geben viele hilfreiche Infos. Allerdings sollte man auch dort nicht alles unhinterfragt hinnehmen.

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  5. Die NDS haben sich damit nicht geschadet, im Gegenteil: "Die NachDenkSeiten haben in dieser Woche gleich zweimal die 200 tausender Grenze durchbrochen... Wir haben seit dem schmerzlichen Ausscheiden des früheren Mitherausgebers einige wenige Besucher verloren, die meisten aber gehalten und viele neue Freunde hinzugewonnen."
    Albrecht Müller möchte es mit seinen 78 Jahren noch mal richtig krachen lassen. Ken Jebsen hat ihm aufgezeigt, was die pseudokritische Masse lesen will. Wen interessieren da schon Fakten?

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    1. 200 tausend sind keine 2 Millionen oder mehr. Für einen Blog ist das in Ordnung. Wer den Unterschied machen will und sich kritisch gibt, sollte eben auch die vermeintlich kritischen Stimmen hinterfragen. Das passiert oft genug leider nicht. D.h. man sollte nicht die Personen an sich hinterfragen, sondern ihre Aussagen.

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